Wir werden oft gefragt, wie man den Verkauf der Fotos noch weiter optimieren kann bzw. die Onlinegalerie optimal einstellt. Leider gibt es keine pauschalen Regeln, mit denen man den Umsatz garantiert vervielfacht – letztendlich kommt es auch immer auf die individuelle Situation und die Kunden an.

Einige Tipps und Erfahrungen von langjährigen Kunden stellen wir dir hier einfach mal vor.

1. Dauer der Kundenzugänge beschränken

Du kennst das … je länger ein Fotoshooting oder Event her ist, umso geringer ist die Menge an bestellten Bildern. Hier kannst du mit deiner Onlinegalerie ganz einfach eingreifen. Durch ein automatisches Ablaufdatum hat deine Kundengalerie eine zeitliche Begrenzung. Wenn du die Email-Adresse der Kunden hinterlegt hast, wird zusätzlich 2 Tage vor Ablauf der Galerie eine Email zur Erinnerung an die Kunden geschickt. Erfahrungsgemäß ist ein Zeitraum zwischen 2 und 3 Wochen gut geeignet.

2. Gäste zu Kunden machen

Viele Fotostudios nutzen bereits die Möglichkeit, den Zugang zur Onlinegalerie bei Hochzeiten und anderen Veranstaltungen mehreren Personen zu ermöglichen. Hast du z.B. eine Hochzeit fotografiert, kannst du den Kunden bereits vor dem Shooting anlegen und dem Brautpaar 20 bis 30 Visitenkarten mit dem individuellen Zugang übergeben. Diese können die Zugänge dann unter ihren Gästen verteilen. Du profitierst, weil du neue Kunden erreichst. Die Gäste profitieren, da sie nicht warten müssen, bis das Brautpaar aus den Flitterwochen zurückkehrt und die Bilder zeigt. Die Gäste können die Bilder ganz einfach selbst auswählen und bestellen. Das Brautpaar profitiert, weil es sich nicht um die Bilder der Gäste kümmern muss.

3. Gutschein-Aktionen

Mit Gutscheinen kannst du mit minimalem Einsatz einen großen Nutzen erzielen. Hast du z.B. eine Veranstaltung fotografiert, kannst du beispielsweise einen Gutschein über 5 Prozent anlegen, der eine Woche gültig ist. Optional auch mit einem Mindestbestellwert von 20 EUR. Wenn du deinen Kunden das bereits bei der Veranstaltung mitteilst, ist der Erfolg sicherlich groß.

4. Wie möchten deine Kunden bezahlen?

Viele Kunden bevorzugen Onlineshops, in denen sie flexibel entscheiden können, wie sie bezahlen möchten. Neben der Vorabüberweisung, die häufig genutzt wird, kann es aber durchaus interessant sein, deinen Kunden z.B. die Zahlung per PayPal oder SOFORT Überweisung zu ermöglichen. Beide Zahlungsarten bedeuten für den Kunden, dass er sich jetzt um nichts mehr kümmern muss. Die Bilder werden bereits produziert.

5. Vergib lesbare Passwörter

Klingt zu simpel, oder? Aber ein Passwort, dass *=@I.,tghKiO heißt, kann einfach schnell falsch eingegeben werden. Wir empfehlen, ein Kennwort aus Buchstaben, Zahlen und 8 Zeichen Länge zu verwenden. Achte darauf, dass der Buchstabe „O“ sehr ähnlich wie eine null (0) aussieht, und ein kleines „L“ einer eins (1) sehr nahe kommt. Im Zweifel lass diese Zeichen einfach weg.

10 Tipps zum erfolgreichen Fotoverkauf

6. Weniger Bilder = mehr Umsatz

Es ist natürlich verlockend, dem Kunden eine riesige Bildauswahl und etliche Bildformate zur Auswahl zu geben. Es kann jedoch passieren, dass Kunden hiervon überfordert sind und den Überblick verlieren. Man kann nicht pauschal sagen, ob man bei einer Portraitaufnahme 20, 50 oder 200 Bilder einstellen soll – die Erfahrung zeigt jedoch, dass das Interesse der Kunden an den Bildern auf der letzten Seite geringer ist als auf der ersten.

7. Bildformate optimal einstellen

Wenn du Portraitbilder vom 10 × 15 bis zum 30 × 40 Abzug anbietest, hast du sicherlich Interesse, dass die Kunden nicht ausschließlich die kleinen Formate bevorzugen. Mit nur einem Mausklick kannst du hier Abhilfe schaffen. In jeder Preisgruppe kannst du das bevorzugte Bildformat vorgeben. Wenn das beispielsweise das 15 × 20 Bild ist, dann sieht dein Kunde dies bereits vorausgewählt. Probiere es einfach mal aus.

8. Versandkostenfrei liefern

Kleine Geschenke erhalten die Freundschaft. Das ist auch bei den Versandkosten so. Unsere Erfahrung mit vielen Onlineshops zeigt, dass ein kostenloser Versand für Kunden unglaublich reizvoll ist. Es ist letztendlich eine genommene Hürde beim Bestellprozess, weil sich der Kunde keine Gedanken mehr über Versandpreise machen muss. Auf Wunsch kannst du auch einstellen, dass erst ab einer bestimmten Bestellsumme der Versand kostenlos ist.

9. Viel hilft nicht immer viel

Auch hier ist weniger einfach mehr. Portraitbox stellt euch eine Vielzahl an Funktionen zur Verfügung. Es macht jedoch durchaus Sinn, die ein oder andere Funktion zu deaktivieren, wenn sie vom Kunden nicht verstanden wird oder ablenkt. Wenn du z.B. eine Veranstaltung als öffentliche Galerie eingestellt hast, kann man den Leuchtkasten in der Regel abschalten, da hier ansonsten in kürzester Zeit ohnehin alle Bilder liegen werden.

10. Individuelles Design

In der Onlinegalerie hast du viele Gestaltungsmöglichkeiten. Du kannsst das Aussehen der Galerie an deinen Unternehmensauftritt anpassen.

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Published On: 2. November 2018 / Categories: Marketing /

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