Babyfotos selber machen - worauf ist zu achten?

Mama & Baby

Absolut niedliche Babyfotos - davon träumen viele stolze Eltern. Und mal ganz ehrlich: Schnappschüsse mit dem Handy können ein gut ausgeleuchtetes Foto einfach nicht ersetzen. Aber: Gute Fotos von kleinen Menschen zu machen, das ist gar nicht so einfach.

Natürlich gibt es erfahrene Profi-Fotografen, die sich auf extrem niedliche Babyfotos spezialisiert haben. Aber vielleicht willst du es zuerst selbst versuchen? Wir geben dir hilfreiche Praxis-Tipps, damit das Shooting mit deinem kleinen Spatz ein voller Erfolg wird!

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Dein Baby gibt das Tempo vor

Wer gute Babyfotos machen möchte, der braucht vor allem zwei Dinge im Übermaß: Zeit und Geduld. Babys lachen nicht auf Knopfdruck. Wie schön deine Bilder wirklich werden, entscheidet die Tagesform. Natürlich spricht nichts dagegen, dein Kind beim Schlafen zu fotografieren: In den ersten Wochen schlafen Säuglinge sowieso sehr viel. So entstehen entzückende Fotos, ohne dass dein kleines Fotomodell sich groß anstrengen muss. Sobald du aber Bilder mit offenen Augen machen möchtest, stehst du vor einer Herausforderung.

Beginne keine Fotosession, wenn dein kleiner Schatz müde oder hungrig ist. Ausgeschlafen, satt und zufrieden sollte das Baby schon sein, damit wirklich putzige Fotos entstehen. Stress oder Zeitdruck sind weitere Killer für die gute Baby-Laune. Sprich sanft mit deinem Kind, lass dir beim Fotografieren viel Zeit und warte ab, welche Posen dein Baby dir anbietet. Solange dein Nachwuchs sich wohl und sicher fühlt, wirst du viele niedliche Posen entdecken, die zu zauberhaften Fotos führen. Bringe spielerisch Accessoires wie Stofftiere, Decken oder Kissen ein. So kannst du die Umgebung während des Shootings variieren.

Die richtige Perspektive wählen

Erwarte nicht, dass dein Baby sich bei einer Foto-Session ständig bewegt - vielmehr ist deine Bewegung gefragt. Dieselbe Pose sieht aus verschiedenen Perspektiven immer wieder anders aus. Vermeide Bilder von schräg oben, sondern begib dich mit deinem Baby auf Augenhöhe. Dafür kannst du dich schon mal flach auf den Boden werfen - es ist schließlich das Ergebnis, das zählt. Und vor allem: Geh nah genug an dein Baby ran, denn es ist sehr klein. Wenn der Bildausschnitt zu weit gewählt wird, wirkt dein Kind auf den Bildern schnell verloren.

Nahaufnahmen zeigen entzückende Details

Die klitzekleinen Händchen mit ihren winzigen Fingern, die entzückenden Füßchen - gerade in den ersten Wochen ist es kaum zu fassen, wie winzig dein Baby ist. Wenn Du diese Faszination auf Fotos festhalten willst, solltest du für einen Größenvergleich sorgen. Der Klassiker ist natürlich, eine erwachsene Hand mit ins Bild zu nehmen. Solche Detailaufnahmen lassen sich übrigens hervorragend machen, während dein kleiner Schatz schläft - dann werden sie herrlich scharf. Sollte dein Liebling allerdings wach sein und viel herumzappeln, nutze besser nur kurze Belichtungszeiten.

Soll dein Baby in die Kamera schauen? Beachte, dass ganz junge Säuglinge ihren Blick noch nicht auf ein Objekt fokussieren können. Trotzdem kannst du mit deiner Stimme, einer Rassel oder einem Quietschtier die gewünschte Aufmerksamkeit in die richtige Richtung lenken - hier ist ein schnelles Auslösen gefragt, bevor der Blick wieder entgleitet.

Verzichte auf die Tiefenschärfe

Wenn du den Fokus des Bildes ganz auf dein Baby lenken möchtest, solltest du die Tiefenschärfe möglichst gering einstellen. Der Hintergrund wird dann unscharf, und dein Kind steht klar im Mittelpunkt. Verändert wird die Tiefenschärfe über die Blende - je weiter du sie öffnest, desto niedriger wird die Blendenzahl und desto unschärfer der Hintergrund. So kannst du auf deinen Fotos eine sanfte, verträumte Atmosphäre erzeugen.

Das Licht muss stimmen

Wer sich mit Fotografie ein wenig auskennt, der weiß, welch wichtige Rolle die Ausleuchtung spielt. Für Babyfotos ist ein natürliches Licht das Beste. Entscheide dich für einen hellen, lichtdurchfluteten Raum, wenn du möglichst natürliche Fotos möchtest. Keinesfalls solltest du bei Babyfotos Blitzlicht verwenden. Auch wenn es keine eindeutigen Belege dafür gibt, dass es den Kinderaugen schadet - ganz auszuschließen ist diese Gefahr nicht. Ganz abgesehen davon vermeidest du so unschöne Schatten und rote Augen.

Als Fotograf solltest du die Lichtquelle im Rücken haben, damit du nicht gegen das Licht fotografierst. Achte darauf, dass kein Schatten auf dein Baby fällt und lass es nicht direkt ins grelle Sonnenlicht blicken. Ein bewölkter Tag kann für Außenaufnahmen sogar besser sein als Sonne, denn die Wolken wirken wir ein natürlicher Lichtfilter. Knalliges Sonnenlicht hingegen wirft auch harte Schatten, die bei zarten Babyfotos eher stören.

Vielleicht doch Bilder vom Profi?

Natürlich kann jeder seine Babyfotos selber machen. Jedoch: Ein professioneller Fotograf erzielt häufig in kürzerer Zeit die besseren Ergebnisse. Kleine Kinder wachsen so schnell und für gute Fotos braucht es viel Erfahrung. Es ist daher keine schlechte Idee, einen erfahrenen Fotografen zu engagieren. Über unsere Fotografensuche findest du erfahrene Baby-Fotografen in deiner Region, die dir kostenlos und unverbindlich Angebote unterbreiten.

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Probiere es einfach mal aus und vergleiche die Preise: Ein professionelles Baby-Shooting ist vielleicht günstiger, als du denkst! Ganz egal, ob du dich selbst als Fotograf betätigst oder doch lieber den Profi anheuerst - wir wünschen dir in jedem Fall zauberhafte Fotos von deinem kleinen Liebling!