Selfie Tipps - Wie auch dir das perfekte Selfie gelingt!

Bei den Stars und Sternchen sieht es so einfach aus, doch auch hinter einem Selfie steckt ein wenig Arbeit - zumindest wenn es gut aussehen soll. Wie auch dir das perfekte Selfie gelingt, verraten wir dir in einem kompakten Guide. So sind auch dir mehr Follower und neidische Blicke sicher.

Das perfekte Selfie-Foto

Selbst ist der Smartphone User! - So machst du aus Schnappschüssen richtig gute Selfies

Zunächst einmal solltest du beim Selfie darauf achten, worauf es bei dieser besonderen Form der Fotografie ankommt: Dein eigenes Gesicht. Der Bildschirm deines Smartphones gibt dir eine Live-Vorschau und die solltest du auch nutzen. Schau, wie du im Licht stehst, wie du dein Gesicht verziehst und welcher Winkel sich am besten eignet. Mit einem bisschen Ausprobieren findest du deine Schokoladenseite und siehst auf allen Selfies frisch, gut und bestens gestimmt aus.

Auch die Armhaltung lässt sich oftmals optimieren, damit der Arm nicht so präsent im Bild ist. Viele Smartphones bieten sogar einen zweiten Auslöser und erlauben dir dadurch eine entspanntere Armhaltung - beim iPhone funktioniert das etwa über die Leiser-Taste.
So gelingen dir schnell auch spontanere Schnappschüsse, weil du dir keine großen Gedanken mehr darüber machen musst, wie du im Bild posierst.

 

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Licht, Winkel und Abstand - Wie Selfies technisch perfekt werden

Auch ohne viel technische Vorkenntnisse wirst du sicher merken, dass Selfies oftmals etwas unscharf wirken oder sogar seltsam kriselig. Das liegt daran, dass die Frontkamera der meisten Smartphones schlechter ist als die Rückkamera. Konkret bedeutet das eine geringere Auflösung, eine etwas andere Verzerrung und weniger Lichtstärke.

 

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Gegen die Auflösung kannst du nichts unternehmen, für Instagram, Facebook und Co. reicht es aber problemlos. Die leichte Verzerrung, die du wahrnimmst, wenn du der Linse zu nah kommst, solltest du vermeiden oder zu deinem Vorteil nutzen. Auf halber bis ganzer Armlänge sehen Aufnahmen sehr natürlich und ästhetisch aus, kommst du deinem Gesicht deutlich näher, verzerrst du es. Du kannst ja einmal ausprobieren, was diese Perspektive mit deinen Gesichtszügen macht.

Die Beleuchtung allerdings ist ein ganz entscheidender Punkt. Nimmst du mit zu wenig Licht auf, dann verschwimmen Konturen zu Matsch und das Bild wird unscharf, es kommt zu einem starken Bildrauschen und dir schwindet das Licht aus den Augen.

Grundsätzlich solltest du also so viel Licht wie möglich nutzen, am besten Tageslicht. Tageslicht ist sehr flächig und gleichmäßig und leuchtet dich ganz natürlich aus. Auch helle Badezimmer oder Plätzchen am Fenster sind ideale Orte für Selfies. Im Freien solltest du allerdings darauf achten, nicht in der direkten Sonne zu stehen. Die wirft nämlich unschöne Schlagschatten und mit zugekniffenen Augen sind nur die wenigsten wirklich sexy...

Einige allgemeine Regeln für Selfies (und Fotos im Allgemeinen)

Seitdem Fotografie digital geworden ist, muss niemand mehr haushalten mit den geschossenen Aufnahmen. Mach im Zweifelsfall also lieber ein Selfie mehr und such dir später das passende Bild aus. Speichern und später löschen kostet dich ja nichts, eine einzige Aufnahme am Strand, auf der du gerade blinzelst, ist aber unbrauchbar.

 

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Grundsätzlich solltest du bei Selfies dein Smartphone immer auf oder leicht über Augenhöhe halten. Dann fotografierst du dir nicht direkt in die Nasenlöcher, generell wirkt dieser Winkel für die meisten Gesichter recht schmeichelhaft.

Ob du zu Dauerbrennern wie Duckface oder Sparrow greifst, das bleibt dir überlassen. Wer solche altbewährten Klischees aber zu ernst nimmt, der gilt selbst als wenig originell. Ein kleines, ironisches Augenzwinkern hingegen ist immer gerne gesehen.

Bei allem Fokus auf dein Gesicht solltest du aber auch den Hintergrund nicht aus den Augen verlieren. Wenn deine Selfies nicht in einer Epic Fails-Sammlung auftauchen sollen, dann schau lieber zwei Mal hin. Besonders in Badezimmern gibt es viel zu sehen für neugierige Abonnenten.

 

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Generell sind Hintergründe für Selfies im Idealfall wenig ablenkend und geben sich dezent. Einfarbige Flächen sind schön, Fenster können tolle Lichtreflexe werfen und Strukturen sind immer ein zweiter Hingucker neben dem Gesicht. Profitipp: Achte darauf, dass deine Haarfarbe und der Hintergrund nicht zu ähnlich sind, dann stichst du richtig hervor.

Willst du es noch besser machen? Dann musst du die Kamera aus der Hand legen und dich professionell ablichten lassen. Bei uns findest du in der Suche viele Fotografen, kannst vergleichen und dich informieren - kostenlos und unverbindlich. Gerade für besondere Tage und Momente ist das eine tolle Alternative zum Selfie.

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Selfies sind kein Hexenwerk

Ein letzter Schritt darf natürlich nicht fehlen: Der Filter. Ein guter Filter kann dein Bild wirklich verbessern, aber auch nach unten ist viel Platz. Hier gilt natürlich, weniger ist mehr. Der Hang zu #nofilter ist an sich zwar lobenswert, aber auch Profis bearbeiten Farbkurven in ihren Bildern - du kannst also ruhig Kontraste und Belichtung bearbeiten, ohne zu schummeln. Gleiches gilt für das Entfernen von Pickelchen und Unreinheiten. Allerdings sind Make Up Apps, die Kosmetika auftragen und Proportionen des Gesichts verzerren, eher schöne Spielereien. Dass an den Bildern herumgespielt wurde, erkennt jeder.

Und wenn du einen schönen Winkel für dein Gesicht gefunden hast, stimmiges Licht und einen schönen Hintergrund, brauchst du auch keine digitalen Verbesserungen. Dann schießt du auch ganz spontan wirklich schöne Selfies.

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