Makrofotografie - Die Faszination des Kleinen

Fotografie Technik

Die Makrofotografie ist einer der faszinierendsten Bereiche der Fotografie. Es geht laut Definition darum, bestimmte Objekte in einem Maßstab von 10:1 bis 1:10 darzustellen. Dafür benötigst Du keine sonderlich teure Ausrüstung, denn es gibt viele Mittel und Wege, Fotos in diesem Maßstab zu erstellen. In diesem Beitrag möchten wir Dir die Welt der Makrofotografie näher bringen.

Grundlegendes zur Makrofotografie

In der Praxis bedeutet Makrofotografie, dass man kleine Motive groß in Szene setzt. Details, die scheinbar nebensächlich sind, werden in den Fokus gesetzt und nehmen den Großteil des Fotos ein. Dafür reicht es nicht aus, die Kamera einfach nur nah ans Motiv zu halten. Es gibt einige grundlegende Punkte, die Du beachten solltest, wenn du Makrofotografien machen möchtest.

Das richtige Equipment für Makrofotos

Anforderungen an die Kamera

Die meisten modernen Kameras sind für die Makrofotografie geeignet.  Sollte deine Kamera über Liveview, einen eingebauten Sucher oder eine Mattscheibe zur Fokussierung verfügen, bist du bereits für dieses Unterfangen gerüstet. Nicht geeignet sind jedoch Systeme, deren Sucher eine andere Perspektive im Nahbereich als in der Aufnahme aufweist. Dazu gehören beispielsweise zweiäugige Spiegelreflexkameras, Messsuchkameras und Kameras, die ausschließlich über einen Durchsichtsucher verfügen.

Makro-Objektive

Die unkomplizierteste Methode, um Makrofotografien zu erstellen, ist die Benutzung von sogenannten Makro-Objektiven. Diese ermöglichen es, einen großen Abbildungsmaßstab darzustellen und sind für dieses Unterfangen entwickelt worden. Moderne Objektive dieser Bauart verwenden mehrere Gruppen von Linsen, welche die Abstände zueinander relativ ändern können. Das hat den Vorteil, dass Abbildungsfehler fast perfekt korrigiert werden können. Im Gegensatz zu normalen Festbrennweiten sind Makro-Objektive oftmals teuer, schwer und groß. Obwohl fast alle über einen Autofokus verfügen, lassen sie sich besonders gut manuell fokussieren, da man gerade bei kleinen Objekten den Fokus nur minimal ändern möchte. Gebräuchliche Brennweiten für Makro-Objektive bewegen sich je nach Anwendungsbereich von ca 60 – 200 mm.

Zwischenringe

Mit Zwischenringen ist es Dir unkompliziert möglich, die Distanz zwischen Objektiv und Bildsensor um einen gewählten Wert zu erhöhen. Dies hat den Vorteil, dass Du auch mit günstigen Objektiven bzw. Festbrennweiten eine Makrowirkung erzielen kannst. Zwischenringe werden zwischen Kamerabody und dem Objektiv angebracht. Diese enthalten keine optischen Elemente, wodurch Verzerrungen ausgeschlossen werden. Im Grunde bewirken sie nichts anderes, als einen zusätzlichen Auszug um den Betrag der Länge des Zwischenrings.

Retroadapter

Der Einsatz von Retroadaptern ist wohl mit Abstand die günstigste Möglichkeit qualitativ hochwertige Makrofotografien zu erstellen. Das Prinzip besteht darin, dass man sein Objektiv in sogenannter Retrostellung, also umgekehrt an der Kamera anbringt. Durch diesen Trick ist es Dir möglich, sehr große Abbildungsmaßstäbe zu erreichen. Selbst ein Kit-Objektiv an angebrachtem Retroadapter kann so Bilder produzieren, die normalerweise nur mit einem teuren Makro-Objektiv möglich wären. Die Nachteile bestehen nur darin, dass man keinen Einfluss auf seine Blende hat, bzw. diese lediglich durch bestimmte Tricks und Kniffe ändern kann. Außerdem kannst Du mit Retroadaptern nur Objekte direkt vor der Linse fokussieren.

Einige Tipps für die Makrofotografie

Gerade bei sehr kleinen Objekten ist es angebracht, einen Selbstauslöser oder Fernauslöser zu verwenden, um Unschärfe durch Vibrationen zu vermeiden. Dabei solltest du auch ggf. ein Stativ verwenden. Bei Motiven, bei denen Du zusätzlich die Tiefe mit darstellen möchtest, richtest Du Deine Kamera am besten so aus, dass die Filmebene parallel zur Objektebene liegt. Im Optimalfall solltest du viel Speicherplatz auf deiner Speicherkarte haben oder einen Satz von mehreren Speicherkarten mit Dir führen. Da die Einstellung der Schärfe eins der größten Probleme in der Makrofotografie darstellt, wird viel Ausschuss zwischen den guten Fotos anfallen. Wind, Vibrationen und sich zu schnell bewegende Objekte (z.B. Insekten), lassen viele Fotos unscharf werden. Darüber hinaus solltest Du nicht unter Zeitdruck stehen, sondern Dir viel Zeit lassen gute Fotos zu machen und die Natur in einem, uns verborgenen Maßstab zu beobachten.

Auch einige unserer Fotografen aus der Fotografensuche haben sich mit dem Thema Makrofotografie beschäftigt. Eine Auswahl solcher Fotografien möchten wir Dir hier präsentieren.

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